Vegetarismus 3

 

 

       Ehrfurcht vor dem Leben

 

 

         

 

Irgendwann wird es Zeit sein darüber nachzudenken, ob wir unser Hirn nicht auch für anstrengende Gedanken arbeiten lassen sollten, solche, die keine einfachen Lösungen zulassen, und die die aufgeworfenen Fragen offen lassen.

Der Begriff  "Ehrfurcht vor dem Leben"  wird normalerweise Albert Schweitzer zugeschrieben und geht auf Gedanken zurück, denen A.S. 1915 anlässlich einer Flussfahrt in Afrika nachhing.

Magnus Schwantje hatte den Begriff aber bereits 1902 geprägt; allein, Magnus Schwantje erreichte nie die Berühmtheit Albert Schweitzer's.

Es lohnt sich eine Auseinandersetzung mit den Gedanken und Werken dieser Menschen auf jeden Fall.

 

Magnus Schwantje:                         Ehrfurcht vor dem Leben

Magnus Schwantje:                          Ausführlicher Bericht von Renate Brucker in TIR

Albet Schweitzer:                            Ehrfurcht vor dem Leben                          

                                                        Begegnung Albert Schweitzer / Albert Einstein

zu Albert Schweitzer:                      Wikipedia-Artikel über Albert Schweizer

Andreas Steiner:                             Ehrfurcht vor dem Leben

Matthew Cole & Karen Morgan:    Ist Vegatopia eine Utopie?

Stiftung Albert Schweitzer:               Für unsere Mitwelt

Richard David Precht:                      Seite zur Zeit nicht verfügbar:  Grenzen der Ethik; vom komplizierten Verhältnis zwischen Mensch und Tier  


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G.M.Teutsch: Mensch und Mitgeschöpf unter ethischem Aspekt

 

Vom menschlichen Umgang mit anderen Lebewesen - Ein Essay zur Aktualität und Problematik der Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben


Judith Benz-Schwarzburg

Interfakultäres Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen, Germany


Zusammenfassung

Die oberste Maxime des egalitären Biozentrismus von Albert Schweitzer, „Ich bin Leben, das leben will inmitten von Leben, das leben will”, führt im Umgang mit Tieren immer wieder in ethische Dilemmata – etwa, wenn es um die Durchführung von Tierversuchen geht. Wenn dem Menschen die Notwendigkeit, Leben zu vernichten und zu schädigen auferlegt ist, dann stellt sich die Frage, wie sich die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben dagegen behaupten kann. Wir lösen ethische Konfliktsituationen häufig mit Kompromissen, um die in langen Diskussionen gerungen wird und die uns häufig mit einem Unbehagen zurücklassen. Anhand eines Beispiels zweier Biologen, die beide die ethische Notwendigkeit der von ihnen durchgeführten Tierversuche gleich einschätzen, sich zu ihrem Handeln aber dennoch unterschiedlich positionieren, soll diesem Unbehagen nachgegangen werden. Dabei zeigt sich, dass Schweitzers Ethik, obwohl sie sich stellenweise in problematische Formulierungen verirrt, dennoch dahingehend an Aktualität besitzt, dass sie uns auch nach einer ethischen Vertretbarkeitsprüfung noch nicht aus der Verantwortung entlässt. Sie betont das besondere Solidaritätsverhältnis zwischen Mensch und Tier und eröffnet Argumentationsraum für Wiedergutmachungsgedanken und Bemühungen um Alternativmethoden.

 

Mensch und Mitgeschöpf unter ethischen Aspekt

Literaturbericht2005/2006

Literaturbericht2006/2007

 


 

 

 


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